Branchen-News

SBB: Corona-Krise verzögert Lokführer-Ausbildung

ZÜRICH - Bei der Schweizerischen Bundesbahnen AG (SBB) kommt es Corona-bedingt zu einer Verzögerung bei der Ausbildung von Triebfahrzeugführern. Wie die SBB am 5. August 2020 mitteilte, habe die SBB die Rekrutierung und Ausbildung von Lokpersonal zwar stark intensiviert. Im Herbst 2020 werden rund 340 Lokführerinnen und Lokführer in Ausbildung sein.

Dennoch bleiben die Personalbestände vorerst knapp, so die SBB. Die Coronavirus-Krise verschärfe die Situation zusätzlich, da die Ausbildung mit Verzögerung bzw. im Rahmen von aufwändigen Schutzkonzepten durchgeführt werden müsse. Mit einer deutlichen Entspannung kann erst ab Mitte 2021 gerechnet werden.

SBB-Lokpersonal

Viele Aus- und Weiterbildungen können längere Zeit nicht durchgeführt werden, teilte die SBB mit. Zudem sei die Ausbildungen auf den Schienenfahrzeugen derzeit nur mit Restriktionen möglich. So werde die Schulung auf dem Führerstand aktuell mit weniger Personen durchgeführt, was zu einer Verdoppelung der Ausbildungstage führe. Dadurch verschiebe sich der Abschluss der Ausbildungsklassen um zwei bis vier Monate.

Um den Engpass beim Lokpersonal grundsätzlich zu verbessern, wurde bereits 2019 die Zahl der Ausbildungsklassen deutlich erhöht. Im Herbst 2020 werden rund 340 Lokführerinnen und Lokführer gleichzeitig in Ausbildung sein, das sind etwa zehn Prozent des Lokpersonals der SBB. Zudem sei geplant, dass das Lokpersonal der SBB künftig auf mehr Strecken und Fahrzeugtypen ausgebildet werde, damit sie flexibler eingesetzt werden können, teilte die SBB mit.

Weil die Babyboomer-Jahrgänge pensioniert werden, braucht die SBB in den nächsten Jahren rund 1000 neue Lokführerinnen und Lokführer. Die Ausbildung hat eine zweijährige Vorlaufzeit. Die aktuellen Ausbildungsklassen seien nahezu vollbesetzt, so die SBB. In den im Herbst beginnenden Klassen hat es aber noch freie Plätze. Weitere Informationen zur Lokpersonal-Ausbildung finden sich auf der SBB-Website. (06.08.2020, Foto: SBB / Clemens Laub)

 

 

 

Be a pilot online Infotag 2020

Be-a-pilot-2020Eine Meldung von unserem Partnerdienst SkyTest:

Be a pilot - oder angesichts der Krise besser doch nicht? In Kooperation mit SkyTest findet am 6. August auf aero.de ein virtueller Thementag zur Pilotenausbildung in Zeiten von Corona statt. Neben Flugschulen und Experten stellen die Bundespolizei und die FH Aachen ihre Programme zur Pilotenausbildung vor und beantworten Fragen. Die Teilnahme (Einwahl über Zoom) ist selbstverständlich kostenfrei. (03.08.2020)

Weitere Informationen und Login zu den Online-Vorträgen:
https://www.aero.de/beapilot/


Verkehre von DB Regio erfolgreich im Hochlauf

BERLIN - DB Regio hat die ersten Wegmarken im Hochlauf seiner Verkehre erfolgreich absolviert. Mit Beginn der Woche hat die Deutsche Bahn ihr Angebot im Regionalverkehr bundesweit wieder auf durchschnittlich 90 Prozent der ursprünglichen Leistung ausgebaut, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.


Während der strengen Corona-Shutdown-Phase hatte DB Regio in Absprache mit den Aufgabenträgern ein stabiles Grundangebot gefahren, das regional unterschiedlich stark ausgeprägt war. Im bundesweiten Schnitt lag es bei rund zwei Dritteln des Regelfahrplans. Parallel zum wiedereinsetzenden öffentlichen Leben fährt DB Regio die Verkehre nun wieder hoch.

DB-Regio

"Die neuen Verkehre laufen gut. In den nächsten Wochen werden wir uns dem Regelfahrplan nähern. Wir fahren weiter so viel und so stabil wie möglich", so Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. Huber bedankte sich im Namen des DB-Vorstandes auch bei den DB-Mitarbeitern und den Bestellern der Verkehre: "Gemeinsam haben wir das Angebot in schwierigen Zeiten planbar und verlässlich gehalten." (05.05.2020)

 

 

ÖBB: Warenströme von und nach China legen zu

Aktuell können Warenströme aus dem asiatischen Raum wieder verstärkt aufgenommen werden und die Versorgung mit Gütern von und nach China kann weiter anlaufen. Dies teilte die ÖBB Rail Cargo Group am Montag (27.04.2020) mit.

In China wird die Industrieproduktion wieder hochgefahren und vermehrt Lieferungen nach Europa durchgeführt. Um österreichische Unternehmen im Import und Export, aber auch lokale Unternehmen in China zu unterstützen, garantieren die direkten Verbindungen auf der Schiene Versorgungssicherheit, so die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).

 

ÖBB Rail Cargo Group

"Gerade in einer Krise zeigt sich, wie wichtig die Aufrechterhaltung von kritischen Infrastruktur wie dem Schienengüterverkehr ist. Wir brauchen die Sicherheit einer starken nationalen und internationalen Güterversorgung auf der Schiene in schwierigen Zeiten und darüber hinaus", betont die österreichische Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler.

"Im Zuge des erneuten Anlaufens der chinesischen Produktion stehen die Verkehre der ÖBB Rail Cargo bereit um die Versorgung im Import und Export zu gewährleisten. Am 27. April kam der erste Zug unserer neuen TransFER Verbindung von Jinan in Budapest an. Der Zug liefert unter anderem dringend benötigtes Gesundheitsschutz-Equipment wie Masken, Handschuhe und Desinfektionstücher," so Andreas Matthä, ÖBB Vorstandsvorsitzender.

TransFER Verbindungen von und nach China

Die direkte Schienenverbindung zwischen China, Österreich und Italien kann durch den TranFER Xi´an-Vienna-Milan innerhalb von 14 bis 16 Tagen abgewickelt werden und liegt bereits seit einigen Jahren im Fokus. Der Highspeed TransFER Jinan-Budapest über die Ukraine von China nach Ungarn, ermöglicht die schnellste, direkte Verbindung entlang der Seidenstraße nach Zentral- und Südosteuropa mit einer Laufzeit von lediglich 12 bis 14 Tagen, so die ÖBB. Ergänzend bietet die ÖBB Rail Cargo Group mit dem TransFER Budapest-Xi´an eine Transportlösung zwischen China und Ungarn über Polen an, bei der Waren innerhalb von 17 bis 19 Tagen ihr Ziel erreichen.

Durch die Anbindung der Seidenstraße an das dichte und leistungsstarke Netzwerk der ÖBB Rail Cargo Group wird ein schneller Transport mit effizienter Weiterverteilung in Europa gewährleistet. Mit den Logistikaktivitäten auf der chinesisch-europäischen Achse werden verlässliche sowie maßgeschneiderte End-to-End-Logistiklösungen am gesamten eurasischen Kontinent geboten. (27.04.2020)

 

 

 

2020: Deutsche Bahn plant 25.000 Einstellungen

Einstellungsoffensive auf Rekordniveau geht weiter: Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr rund 25.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Darunter sind 4700 Nachwuchskräfte.

Zum Vergleich: 2019 gab es mehr als 24.000 Einstellungen, 4200 davon waren Azubis.

 „Die Deutsche Bahn hat sich ein mächtiges Wachstumsprogramm auf die Fahnen geschrieben“, sagt DB-Personalvorstand Martin Seiler, „deutlich mehr Infrastruktur und mehr Züge – und dazu gehören dann natürlich auch deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen, die sich beispielsweise am Ausbau der Infrastruktur beteiligen oder eben auch die neuen Züge fahren.“

Im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ holt die DB in den kommenden Jahren rund 100.000 neue Mitarbeiter an Bord. In Zeiten von konjunktureller Schwäche bauen andere Unternehmen Stellen ab, die Bahn baut Arbeitsplätze auf. 500 verschiedene Berufsbilder gibt es im Konzern, außerdem 50 Ausbildungsberufe.

Hier die größten Berufsgruppen, in denen die Deutsche Bahn einstellt, ausbildet und qualifiziert (inklusive Nachwuchskräfte):

  • Lokführer (ca. 2300)
  • Fahrweginstandhalter (ca. 3300)
  • Fahrdienstleiter (ca. 2000).
  • Schienenfahrzeuginstandhalter (ca. 1500)
  • Bauprojekte/ -überwacher (ca. 1700)
  • IT-Spezialisten (ca. 1100)
  • Servicemitarbeiter am Bahnhof (ca. 800)
  • Servicemitarbeiter im Zug (ca. 1100)
  • Busfahrer (ca. 1600)
  • Rangierdienst/Zugvorbereitung (ca. 600)
  • Ingenieure (ca. 1000)


Weitere Stellenausschreibungen gibt es u.a. für Sicherheitsmitarbeiter, Reinigungskräfte, Gebäude- und Anlageninstandhalter, für Büromanagement, für Finanzexperten, Einkäufer etc. Mehr Infos hier: https://karriere.deutschebahn.com/karriere-de (09.02.2020)

 

 

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